Der Roman „Zwischen Silber und Gold“ beschreibt die Folgen eines unfreiwilligen Abschieds aus dem Arbeitsleben. Hauptfigur Johann wird zwei Jahre vor der Rente entlassen und reagiert zunächst mit Rückzug und Verunsicherung. Sein geordnetes Leben verliert damit eine Grundlage. Als eine Pflanze in seinem Vorgarten wächst, entstehen unerwartete Handlungsräume. Uve Kirsch verbindet den ernsten Ausgangspunkt mit humorvollen, warmen Tönen. Edition Periplaneta veröffentlicht den Titel am 30. September 2026 als Softcover und E-Book.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Zwei Jahre vor Rente verliert Johann seinen beruflichen Halt
Johanns Kündigung erfolgt in einer besonders empfindlichen Übergangsphase. Nach fast vier Jahrzehnten betrieblicher Zugehörigkeit stehen nur noch zwei Jahre bis zur Rente aus. Obwohl seine Lebensumstände Stabilität versprechen, reagiert er nicht mit Anpassung oder Aufbruch. Die vorhandenen Ressourcen, darunter Erfahrung, Wohnung, Partnerschaft und verfügbare Zeit, geben ihm keinen Halt. Johann vermeidet neue Ziele und soziale Aktivitäten. Seine Tage sind von enttäuschter Erwartung, spöttischer Distanz und einem Eindruck innerer Leere geprägt.
Gewohnte Strukturen zerbrechen vor Johanns Übergang in den Ruhestand
Die Handlung untersucht den Einschnitt zwischen Berufstätigkeit und Ruhestand aus Johanns persönlicher Sicht. Nach Jahrzehnten fester Abläufe fehlen ihm Aufgaben, Anerkennung und Orientierung. Die freie Zeit erscheint nicht als Möglichkeit, sondern als Leere. Seine Unzufriedenheit verstärkt die Entfernung zu Helmut, mit dem ihn ungelöste Spannungen verbinden. Obwohl seine Frau aufmerksam reagiert und Unterstützung leisten möchte, verweigert Johann zunächst Nähe. Der Roman zeigt, wie schwer es sein kann, vertraute Rollen aufzugeben.
Unerwarteter Pflanzenfund eröffnet Johann Perspektiven für einen persönlichen Neuanfang
Im Vorgarten von Johann erscheint unvermittelt eine Cannabispflanze, die den Stillstand seines Lebens durchbricht. Das rätselhafte Gewächs lenkt seine Aufmerksamkeit auf Chancen jenseits von Enttäuschung, Rückzug und vertrauten Abläufen. Es veranlasst ihn, eigene Wünsche und Handlungsmöglichkeiten neu zu prüfen. Die Geschichte beschreibt diesen Impuls nicht als einfache Lösung, sondern als Beginn eines offenen Prozesses. Konkrete Ereignisse und spätere Konsequenzen werden nicht vorweggenommen, damit die Entwicklung der Figur Wirkung entfalten kann.
Zwischen Silber und Gold beleuchtet Abschied, Neuanfang und Orientierung
Im Mittelpunkt steht eine Geschichte über das Älterwerden, die den Herbst sowohl als Jahreszeit als auch als Bild für einen biografischen Übergang nutzt. Der Text richtet den Blick auf Menschen, deren bisherige Ordnung sich verändert und die nach Halt suchen. Er verbindet die Auseinandersetzung mit Verlusten und Abschieden mit der Möglichkeit eines Neubeginns. Freundliche Szenen, leiser Humor und ein warmer Ton verhindern, dass die Konflikte schwer oder distanziert wirken können.
Edition Periplaneta veröffentlicht 316-seitigen Titel für Papier- und Digitallektüre
Am 30. September 2026 veröffentlicht Edition Periplaneta den Roman mit einem Umfang von rund 316 Seiten. Der Berliner Verlag bietet das Werk als Softcover für 20,00 Euro an; die zugehörige ISBN lautet 978-3-95996-339-8. Zusätzlich wird eine EPUB-Ausgabe bereitgestellt, die 14,99 Euro kostet und unter der ISBN 978-3-95996-340-4 geführt wird. Die Veröffentlichung richtet sich damit an Leser, die ein physisches Buch bevorzugen, ebenso wie an Nutzer digitaler Lesegeräte und Anwendungen gleichermaßen zugeschnitten ist.
Autor Uve Kirsch verbindet Gegenwartsstoff mit überraschendem privaten Umbruch
Der in Hannover geborene Schriftsteller Uve Kirsch lebt nahe Berlin und arbeitet seit mehreren Jahren an Romanen mit gegenwärtigen Themen. Vier Bücher sind seit 2014 erschienen. „Zwischen Silber und Gold“ knüpft an diese Arbeit an und schildert persönliche Veränderungen, die durch ein ungewöhnliches Ereignis ausgelöst werden. Die Handlung richtet den Blick auf Umbruchphasen und deren Folgen für den Alltag. Für Medien und Veranstalter ist Kirsch für Lesungen sowie Interviews erreichbar.
„Zwischen Silber und Gold“ schildert den Übergang aus einem langjährigen Berufsleben in eine Phase ungewohnter Freiheit. Die Handlung zeigt, wie ein Mensch auf den Verlust vertrauter Strukturen reagiert und langsam neue Perspektiven entdeckt. Eine ungewöhnliche Pflanze im Vorgarten wirkt dabei als Impuls für Veränderung. Der Roman behandelt seine Themen mit Ernsthaftigkeit, ohne auf Leichtigkeit zu verzichten. Er spricht Leser an, die eine humorvolle und zuversichtliche Herbstlektüre mit nachvollziehbaren Konflikten suchen.

