Schwaig 2 von GROUP7 zeichnet sich durch eine nachhaltige, DGNB-Gold-zertifizierte Architektur auf 100.000 Quadratmetern aus. Die 60.000 Quadratmeter Hallenfläche mit 13 Metern Deckenhöhe und 82 Rampen gewährleistet effiziente Logistik. Fair.AIdH-FUTURA ermöglicht die Nutzung von Strom, Gas und künftig Wasserstoff in einem einheitlichen System. KI-gesteuertes Energiemanagement in Verbindung mit Photovoltaik und Zonenheizung optimiert den Energieverbrauch. Über 200 Mitarbeiter profitieren von maximaler Energieeffizienz und hoher Betriebssicherheit. Die modulare Technik unterstützt künftige Erweiterungen.
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13 Meter hohe Hallenfläche bietet nachhaltige und komfortable Arbeitsbedingungen

60.000 Quadratmeter Logistikfläche, 13 Meter Raumhöhe und 82 Tore (Foto: KÜBLER GmbH Energiesparende Hallenheizungen)
Die Architektur von Schwaig 2 kombiniert funktionale Fassade und energieeffizientes Innenklima auf über 100.000 Quadratmetern. In der 60.000 Quadratmeter großen Halle mit 13 Metern lichter Höhe und 82 Toren werden Warenströme optimiert. Das FAIR.AIdH-FUTURA-System ermöglicht flexible Integration von Strom, Gas und zukünftig Wasserstoff. Ein KI-gestütztes Energiemanagement steuert Schaltzyklen, Zonenheizung und PV-Speicher. Mehr als 200 Mitarbeitende arbeiten in sicher temperierten Bereichen. Das Konzept bietet einfache Installation, niedrige Wartungskosten und herausragende Skalierbarkeit
Wirtschaftlichkeitsdruck verbannt gasbetriebene Dunkelstrahler; nachhaltige Alternativen jetzt im Fokus
Aufgrund der volatilen Energiemarktlage mussten die ursprünglich vorgesehenen gasbetriebenen Dunkelstrahler aus wirtschaftlichen Überlegungen ausgeschlossen werden. GROUP7 leitete folglich umfangreiche Untersuchungen ein, um alternative Heizkonzepte einzusetzen, die Kostenstabilität, nachhaltige Ressourcennutzung und hohe Betriebssicherheit gewährleisten. Dabei wurden neben klassischen Systemen auch innovative Lösungen mit unterschiedlichen Energiequellen in Betracht gezogen. Das Ziel war ein effizientes, flexibles und umweltfreundliches Heizungssystem zur langfristigen Optimierung der Gesamtenergiebilanz. Parallel prüfte das Team modulare Erweiterungsoptionen für wechselnde Lastanforderungen.
Mehrfachanalyse belegt Versagen von Wärmepumpen Luftheizung und Hybridheizsystemen dauerhaft
Technische Analysen ergaben, dass eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung bei großen Hallenvolumen nicht ausreichend energieeffizient arbeitet und keine konstante Wohlfühltemperatur garantiert. Fragen der Luftqualität und Staubkontrolle führten dazu, dass Luftheizungen mit Decken-Weitwurfdüsen wegen starkem Aufwirbeln von Partikeln ungeeignet sind. Zudem erwiesen sich hybride Heizsysteme aus Gas- und Elektroanteil als zu wartungsintensiv und komplex in der Montage, sodass sie die Anforderungen an präzise Wärmeverteilung und Betriebssicherheit nicht erfüllten.
Zukunftssicheres FUTURA-Heizsystem integriert Strom, Gas und Wasserstoff als Energiequellen
Das prämierte Heizsystem FUTURA kombiniert Infrarot-Dunkelstrahler und Multi-Energie-Funktion in einem kompakten Modul. Nutzer profitieren von der flexiblen Wahl zwischen elektrischem Netzstrom, Gas sowie zukünftigem Wasserstoff und können Umschaltzeiten individuell konfigurieren. Die integrierte Regelung passt Leistung und Energiequelle automatisch an Außentemperatur und Nutzungsprofil an. Dies führt zu optimierten Laufzeiten, geringerem Energieverbrauch und reduzierten Emissionen. Eine webbasierte Benutzeroberfläche ermöglicht einfache Bedienung und Fernwartung aller Heizmodule. Zudem dokumentierte Effizienzwerte steigern Planungssicherheit und Investitionsschutz.
Intelligente und effiziente Energiekopplung steigert Nachhaltigkeit, ermöglicht CO?-arme Logistikprozesse
FUTURA verbindet die firmeneigene Photovoltaikanlage mit einem adaptiven Infrarot-Heizsystem und ermöglicht so den vorrangigen Einsatz nachhaltigen Solarstroms im regulären Betrieb. Gas dient als sekundäre Redundanzquelle und aktiviert sich selbstständig bei schwankender PV-Leistung oder in Spitzenlastphasen. Über ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Energiemanagement werden Verbrauch, Schaltfolgen und Versorgungsmodi in Echtzeit optimiert. Dadurch wird ein gleichbleibend hoher Komfort, maximale Effizienz und Versorgungssicherheit in Logistikhallen erreicht. Außerdem reduziert sich nachhaltig der ökologische Fußabdruck.
Effiziente Zonenheizung und Gas-Backup garantieren Wärme bei Energieengpässen, Blackouts
Mittels intelligenter Zonensteuerung wird die Wärmeenergie ausschließlich in aktiv genutzten Bereichen bereitgestellt, während nicht frequentierte Lagerabschnitte auf einer definierten Grundtemperatur gehalten werden. Mehrere, digital schaltbare Leistungsklassen passen die Heizleistung präzise an unterschiedliche Anforderungen an. Bei Strommangel oder kritischer Wetterlage schaltet das System automatisch in den gasbetriebenen Betrieb um. Dieses Konzept trägt zu Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit bei. Es gewährleistet zudem unterbrechungsfreien Betrieb, optimierten Energieeinsatz und umweltfreundliche, signifikant messbar CO?-reduzierte Prozesse.
Schwaig 2 mit DGNB-Gold und FUTURA-Technologie setzt neue Logistikmaßstäbe
Mit der FUTURA-Technologie beweist GROUP7 auf dem Schwaig 2-Gelände eindrucksvoll, wie CO2-freie Logistik in Premium-Anlagen gelingt. Als unverzichtbarer Baustein im DGNB-Gold-zertifizierten Nachhaltigkeitsrahmen schafft das System lückenlose Energieeffizienz und Betriebssicherheit. Es ermöglicht die dynamische Kombination von erneuerbarem PV-Strom, Gas und zukünftigem Wasserstoff. Auf dieser Grundlage entsteht eine modulare Musterlösung, die sich problemlos auf weitere Logistikstandorte adaptieren lässt und höchste Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsanforderungen erfüllt. Es schafft nachhaltige Impulse, stärkt Marktstellung und Effizienz.
Vergleichsberechnung bestätigt laut Peitz energieeffiziente FUTURA-Technologie nachhaltig jenseits KfW-40-Gebäudestandards
Im Rahmen einer Studie des Architekturbüros Jochen Peitz wurde festgestellt, dass der Primärenergiebedarf der 13 Meter hohen Halle deutlich unter dem eines KfW-40-Gebäudes liegt. Im Vergleich zu Wärmepumpen-Luftheizungen zeigt das FUTURA-System beim Endenergieverbrauch nahezu gleichwertige Ergebnisse. Parallel dazu erwarten Fraunhofer ISE-Analysen in der Praxis sogar deutliche Mehr-Einsparungen. Diese Befunde bekräftigen die ökologische Rentabilität. Sie liefern umfassende, entscheidende Argumente für den Einsatz der FUTURA-Technologie bei energieeffizientem, nachhaltigem Hallenbau und optimieren Investitionsentscheidungen langfristig.
Fair.AIdH FUTURA ermöglicht CO?-arme Premium-Logistik mit hoher Energieeffizienz dauerhaft
Schwaig 2 demonstriert mit Fair.AIdH-Technologie FUTURA, wie Premium-Logistikimmobilien zukunftssicher konzipiert werden. Ein hybrides System aus Strom, Gas und zukünftig Wasserstoff gewährleistet höchste Flexibilität bei wechselnden Marktbedingungen. Dank integrierter Photovoltaik und KI-basiertem Energiesteuerungssystem wird Verbrauch automatisch optimiert. Die Zonenheizung minimiert Emissionen und steigert Mitarbeiterkomfort. Gas-Redundanz schützt vor Versorgungsunterbrechungen. DGNB-Gold-Zertifikat belegt die nachhaltige Effizienz und stellt eine Blaupause für umweltbewusste Investitionen dar. Die Kombination aus Energieeffizienz und Betriebssicherheit sichert langfristig stabile Renditen.

